Zum 7. Mal veranstalten die 14 Verbände des Kontaktgespräches Psychiatrie am ersten Septemberwochenende die Veranstaltung »Gegen das Vergessen– Aus der Geschichte lernen«. »Euthanasie« und Zwangssterilisation von Menschen mit Behinderungen wurden in der NS-Diktatur möglich, nachdem sie zuvor als »unheilbar« und »lebensunwert« erklärt wurden. Mindestens 200.000 psychisch kranke und behinderte Menschen wurden während der Zeit des Nationalsozialismus im Rahmen des »Euthanasie«-programms umgebracht. Die große Mehrheit der Opfer hatte Angehörige. In welcher Lage befanden sich die Angehörigen dieser dem Tod geweihten Menschen? Welche Unterstützung erhielten sie während der Zeit und in der Zeit nach dem Nationalsozialismus in den 50er Jahren bis heute? Wie sieht die Situation der Angehörigen von seelisch behinderten Menschen heute aus und für welche Ziele setzen sich Angehörige von psychisch erkrankten Menschen ein? Die Vorträge beschäftigen sich mit geschichtlichen und aktuellen Entwicklungen und Realitäten (Friedrich Leidinger) und mit der Bewegung der Angehörigen, welche sich der Suche nach dem Schicksal ihrer Familienmitglieder und dem Umgang damit sowohl nach außen als auch innerhalb der eigenen Familie widmet. (Sigrid Falkenstein und Renate Michel)

Die Gedenkveranstaltung für die Opfer von Patientenmord und Zwangssterilisation in der NS-Zeit am 1. September findet bereits zum 12. Mal statt. In diesem Jahr liegt der Fokus auf der "Logistik von Patientenmord und Zwangssterilisation".

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Im Sommer 2018 heißt es: Nach der Fußball-WM ist vor dem LAUF & MARKT für seelische Gesundheit und dem Selbsthilfe-Festival!

Unter dem Motto “Gemeinsam mehr bewegen!” schließen sich am 3./4. August 2018 zwei große Berliner Veranstaltungen mit mehr als 4.000 Besuchern auf dem Tempelhofer Feld zusammen. Auch das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ist mit einem Informationsstand vor Ort.

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Berlin, 11. Juni 2018 – Für einen offenen und mutigen Umgang mit depressiven Erkrankungen werben die mehr als 60 Teilnehmer der „Mut-Tour 2018“. Hierfür radeln Erkrankte gemeinsam mit Nichtbetroffenen vom 16. Juni bis zum 2. September 2018 mehr als 5.100 Kilometer durch ganz Deutschland und machen in über 60 Orten Station. „Häufig meiden depressive Menschen aus Scham den Gang zum Arzt, oder sie isolieren sich von Angehörigen, Freunden und Kollegen. Mit der Mut-Tour kann es gelingen, die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren und die gesellschaftliche Enttabuisierung der Erkrankung ein weiteres Stück voran zu treiben“, so Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER, die die Aktion im Rahmen der Selbsthilfeförderung ideell und finanziell unterstützt.

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Die 12. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit findet vom 10. bis 20. Oktober statt. Wir freuen uns, dass Dilek Kolat als Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung die Schirmherrschaft übernommen hat. Die Senatsverwaltung gehört zu den wichtigsten Förderern der Berliner Aktionswoche. Hier lesen Sie ihr Grußwort:

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