E-Mental-Health-Anwendungen, web-basierte Therapiemodelle und Selbsthilfe-Tools, werden aktuell als große Chance für die Verbesserung der psychischen Gesundheitsversorgung diskutiert. Das EU-Projekt eMEN, bei dem sich das Aktionsbündnis zusammen mit der DGPPN beteiligt, hat das Ziel, die Qualität und die Nutzungsrate von E-Mental-Health-Technologien zu erhöhen und damit den ungedeckten Bedarf in der Prävention und Behandlung zu reduzieren.

Die re:publica ist eines der weltweit wichtigsten Events zu den Themen der digitalen Gesellschaft. Sie findet mit der MEDIA CONVENTION Berlin vom 8. bis 10. Mai 2017 statt. Unter den ca. 8.000 TeilnehmerInnen sind WissenschaftlerInnen, UnternehmerInnen, NGOs, JournalistInnen, BloggerInnen, Social Media- und Marketing-ExpertInnen.

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Foto: WHO

Der Weltgesundheitstag der WHO steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Depression. Unter dem Motto "Depression, let’s talk" findet am 7. April die nationale Auftaktveranstaltung in Berlin statt. Die Fachveranstaltung, an der auch das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit teilnimmt, möchte ein differenziertes Bild der Krankheit vermitteln. Dabei sollen verschiedene Angebote diskutiert werden, um die Situation der betroffenen Menschen zu verbessern. Allein in Deutschland erkranken jährlich über sechs Millionen an einer Depression. Höchste Zeit, die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren!

Hermann Gröhe, Bundesminister für Gesundheit, wird den Tag eröffnen. Im Anschluss greifen Experten aus Wissenschaft und Praxis das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven auf:

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Foto: Bundesregierung/Steins

Beim 3. Internationalen Deutschlandforum unter dem Motto "Was Menschen wichtig ist – Globale Gesundheit und Innovation" diskutierten zwei Tage lang über 120 Gesundheitsexperten aus unterschiedlichen Disziplinen im Kanzleramt neue Ideen für eine globale Gesundheitspolitik. Auch das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit war durch seinen Vorsitzenden, Prof. Wolfgang Gaebel, bei diesem internationalen Forum vertreten.

Das Thema "globale Gesundheit" sei von allergrößter Bedeutung, betonte Bundeskanzlerin Merkel. Die internationale Staatengemeinschaft habe sich mit der Agenda 2030 "das sehr anspruchsvolle Ziel gestellt, dass jeder Bürger der Welt – egal welchen Alters – ein Anrecht auf Gesundheitsversorgung hat".

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Deutsche DepressionsLiga
Die aktuelle Berichterstattung der Medien zu den psychischen Hintergründen bei Terrorattentätern konstruiert oft falsche Zusammenhänge.

Die Deutsche DepressionsLiga fordert mehr Zurückhaltung und eine größere Differenzierung in der Berichterstattung bei der Formulierung psychischer Hintergründe von terroristischen Gewalttätern und Amokläufern.

Die in der letzten Zeit vor allem in Europa zunehmenden Terroranschläge sowie Amokattentate und die in dieser extremen Form bislang nicht erfahrene Brutalität der Täter werfen naturgemäß die Frage nach deren psychischer Verfassung auf. So wird in den Berichterstattungen der Medien sehr schnell die Erklärung „psychisch krank“ angeboten, obwohl hierzu meist die diagnostische Informationsgrundlage fehlt. Angesichts des für den gesunden Menschenverstand nur schwer nachvollziehbaren Verhaltens mancher Straftäter könnte man die Frage stellen, ob es sich hier um zumindest mitbeteiligte psychische Ursachen handelt. Eine derartige Aussage lässt sich jedoch anhand der in der Regel geringen vorliegenden Informationen nicht rechtfertigen. Stattdessen wird durch eine vorschnelle und undifferenzierte Zuordnung von Gewalt und psychischer Krankheit in der Bevölkerung ein falsches Bild forciert, das die bereits bestehende Stigmatisierung psychisch kranker Menschen zu Unrecht aufrecht erhält und sogar noch steigert. Der Anteil der Patienten, von denen tatsächlich eine Gefahr für Außenstehende ausgeht, ist im Vergleich zur Gesamtpopulation äußerst gering.

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