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Woche der Seelischen Gesundheit

Vom 10. bis 20. Oktober 2024 setzt sich die Aktionswoche mit dem Thema „Arbeit und Psyche” auseinander. Mehr Informationen werden demnächst hier bekannt gegeben.

 

Die Aktionswoche möchte auf die unterschiedlichen Strategien zur Bewältigung und auf das vielfältige psychosoziale Hilfsangebot in Deutschland aufmerksam machen sowie zum gemeinsamen Austausch und gegenseitiger Unterstützung aufrufen.

 

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Veranstaltungskalender 2023

Zum Pressekit 2023

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Bundesweit finden zahlreiche Veranstaltungen sowohl digital als auch live vor Ort statt. Alle sind eingeladen, bei verschiedenen Veranstaltungsformaten und Aktionstagen die kleinen und großen Angebote der psychiatrischen und psychosozialen Einrichtungen in ihrer Umgebung kennenzulernen. Ob Vorträge, Workshops, Podcasts oder Kunstausstellungen, jährlich beteiligen sich rund 50 Regionen und Städte mit insgesamt über 600 Präsenz- und Online-Veranstaltungen.

 

Die Veranstaltungen der Aktionswoche sind in der Regel kostenfrei und richten sich an alle Generationen. Sie tragen dazu bei, Berührungsängste abzubauen und Betroffene sowie deren Angehörige einzubinden. Die Angebote wollen jeden motivieren, sich Hilfe zu suchen und vor allem Präventions- und Beratungsangebote in der Nähe kennenzulernen.

Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit unterstützt alle Veranstalter, Betroffenen und Interessierten inhaltlich mit fachlichen Informationen, Hilfsangeboten sowie Tipps und Experteninterviews zum Thema der Aktionswoche. Vielseitige Webelemente können zur Bewerbung aller Veranstaltungen und der Aktionswoche im Downloadbereich zur freien Nutzung heruntergeladen werden.

 

Darüber hinaus koordiniert das Bündnis den bundesweiten Online-Veranstaltungskalender, produziert das Programmheft für alle Berliner Veranstaltungen und veranstaltet das große Auftaktevent vor Ort in Berlin, das auch im Livestream auf dem YouTube-Kanal des Aktionsbündnisses verfolgt werden kann.

Grußwort

 

Prof. Dr. Karl Lauterbach, Bundesminister für Gesundheit

Schirmherr der bundesweiten Woche der Seelischen Gesundheit 2023

 

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Grußwort

 

Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege

Schirmherrin der Berliner Woche der Seelischen Gesundheit 2023

 

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Prof. Dr. Arno Deister

Der Vorsitzende des Aktionsbündnisses klärt zur Aktionswoche 2023 auf, warum es gerade jetzt so wichtig, sich mit den eigenen Ängsten auseinanderzusetzen. Was unterscheidet „normale“ Angst von einer Angststörung? Und wie kann die Aktionswoche dabei helfen, in Krisenzeiten einen gesunden Umgang mit unseren Ängsten zu finden?

Franziska Seyboldt

 

Die Autorin spricht offen darüber, wie sich eine Panikattacke anfühlt und welche Anzeichen es bei einer Angststörung gibt. Sie erklärt, was ihr geholfen hat und gibt wertvolle Tipps, wie Angehörige andere Betroffene unterstützen können.

Aktionswoche 2023: Weiterführende Informationen

  • Hilfs- und Beratungsangebote zum Thema „Ängste in Krisenzeiten"

    • ABSG Angsterkrankungen: Informationen und Wissensvermittlung über das spezifische Krankheitsbild Angst von Symptomen über Diagnose bis zu Behandlungsmöglichkeiten

     

     

    • a-friend App: Mit der webbasierten App können Menschen mit Ängsten ihre Ressourcen in Form von wohltuenden Routinen stärken.

     

    • daz die Angst Zeitschrift: Die Online-Zeitschrift rund um Angsterkrankungen, jedes Quartal wird ein Schwerpunktthema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

     

  • Bücher zum Thema Angst

     

    Seit dem elften Lebensjahr leidet Antonia Wille an einer Angststörung. Die meiste Zeit kämpfte sie gegen die Angst an und wurde doch immer wieder zurückgeworfen. Wie sie heute ihren Alltag größtenteils problemlos meistert und wieso sie manchmal lieber verzichtet als ihre Panik zu überwinden, erklärt sie in ihrem Buch. Eine offene, ehrliche und humorvolle Erfahrungsreise mit wertvollen Tipps für Betroffene.

     

     

    Die systemische Beraterin Katharina Altemeier weiß: Nur wer sich seiner Angst annähert, sie kennenlernt und den mutigen Schritt auf sie zu wagt, wird frei sein. Die Autorin nimmt uns mit und erzählt anhand ihrer persönlichen Erfahrungen, holt Rat bei Experten und gibt uns aus systemischer Sicht Wege und Lösungen mit, wie Leichtigkeit und Leben mit Angst und Panik gelingen.

     

     

    Die Autorin möchte Angststörungen aus der Tabuzone holen. Warum ist die Angststörung nicht so „normal” wie Depressionen oder Burn-out? Warum spricht niemand darüber? Diese Fragen und mehr, beantwortet sie in ihrem Buch. Franziska Seyboldt selbst kämpfte jahrelang mit einer generalisierten Angststörung und Panikattacken. Ein wegweisendes Buch, das eines der wichtigsten Themen unserer durchperfektionierten Gesellschaft aufs Tapet bringt.

     

     

    Das Buch beleuchtet die vielgestaltigen Phänomene, Schattenseiten und Potenziale der Angst. Mediziner, Therapeuten, Medien- und Kunstschaffende, Theologen, Soziologen und Historiker eröffnen ihre spezifische Perspektive auf die Facetten der Angst in Gesellschaft, Geschichte und Kultur. Ein aktueller Fokusbeitrag reflektiert die Angst und Ängste im Kontext der COVID-19-Pandemie.

     

     

    Die TV-Moderatorin überspielte jahrelang ihre Angst und Panikattacken vor laufender Kamera. In ihrem Buch beschreibt Annett Möller ihren Weg aus dem Angstkreislauf. Unterstützt von Expert:innen klärt sie fundiert über das Thema Angst auf und stellt als ausgebildete Systemische Coachin wirkungsvolle Selbsthilfetechniken vor.

     

     

    Jakob und Lotti, zwei psychisch außergewöhnlich belastete Jugendliche, begeben sich auf eine Reise zu sich selbst und zueinander. Erzählerisch und sprachlich gelungen werden Einblicke in ihre Ängste und Ursachen gegeben und zugleich eine Geschichte über einen Roadtrip mit vielen abwechslungsreichen, heiteren bis nachdenklichen Episoden.

     

     

    Das Buch möchte Kinder zu mehr Selbstwirksamkeit, Selbstsicherheit und Mut inspirieren. Die kleinen Zuhörer:innen und Leser:innen lernen im Buch auf spielerische Weise, dass es nicht schlimm ist Angst vor etwas zu haben, sondern dass es darum geht, die Angst an die Hand zu nehmen und die eigenen Herzensträume mit ihr gemeinsam zu verfolgen.

     

     

    Mit diesem Ratgeber erhalten Eltern und Angehörige die Möglichkeit, ihren noch jungen Kindern mit Hilfe der Geschichte von Igelino die menschliche Psyche im Falle einer Angststörung altersgerecht verständlich zu machen. Hierbei liegt der Fokus jedoch nicht auf der eigenen Erkrankung bzw. den eigenen Symptomen, sondern auch in der Vermittlung von Wissen über psychische Störungen bei Familienmitgliedern, Freund:innen oder Klassenkamerad:innen mit Verhaltensauffälligkeiten.

  • Filme und Podcasts zum Thema Angst

     

    Podcast-Host Leonard Heygster und Arno Deister, Vorsitzender des Aktionsbündnis Seelische Gesundheit, sprechen darüber, was Angst überhaupt ist, wie sie entsteht, welche Formen von Angst es gibt und wie wir Ihr im Sinne eines gelingenden Lebens begegnen können. Denn Angst will uns in der Regel gar nichts Schlechtes, sondern gibt uns wichtige Hinweise.

     

     

    Der Berliner Psychiater und Stressforscher Mazda Adli ist der Ansicht, dass großem Stress auf Dauer nicht lange standhalten. Er stellt in seinem Vortrag klar: Unser Gehirn ist für die Schnelligkeit und die Reize, denen wir täglich ausgesetzt sind, nicht geschaffen. Eine mögliche Antwort darauf geben Reyk Albrecht, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Zentrums für Angewandte Ethik der Uni Jena, und Lena Güngör, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Jena.

     

     

    Franca Cerutti, Psychologische Psychotherapeutin, Autorin und Expertin für Angsterkrankungen, gibt viele Tipps, welche Maßnahmen ängstlichen Menschen Erleichterung bringen können.

     

    Die Lösung – der Psychologie-Podcast von PULS (2022): Soziale Phobie mit Malte Zierden. Wenn die Angst vor Bewertung das Leben bestimmt.

    Auf Insta und TikTok spricht Malte Zierden täglich zu Hundertausenden von Follower:innen. Doch wenn er im Treppenhaus seine Nachbarn hört, verlässt er die Wohnung nicht. Seine sozialen Ängste gehen so weit, dass er phasenweise kaum noch rausgeht.

     

    In dieser Folge von “Die Lösung” beschäftigen sich Fiebi und Sina mit den Ursachen von Sozialphobie, sie erklären, warum schüchterne Personen nicht automatisch unter sozialen Ängsten leiden und gehen der Frage nach, warum die gutgemeinte Hilfe von außen die Probleme der Betroffenen oft nicht lösen kann.

     

     

    Unsicherheit beim Telefonieren oder beim Reden mit Fremden – das kennen viele. Aber bei Lea (19) ist das mehr als ein bisschen Schüchternheit: Sie kriegt richtig Panik und hat Angst vor Kontakt mit Menschen.

     

     

    Es geht um Angst, und was sie mit uns macht. Dabei betrachtet die Sendung das Phänomen nicht aus wissenschaftlicher Distanz, sondern alle Protagonisten sprechen persönlich über ihre Erfahrungen. „Psycho” begleitet einen Angstpatienten aus Kiel, erlebt eine Hypnose-Therapie in Marseille und spricht mit einer deutschen Angsttherapeutin.