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Antistigma-Preis „Ulrike Fritze Lindenthal” gegen Vorurteile und Ausgrenzung

Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten medizinischen Diagnosen und sind eine der Hauptursachen für Fehltage und frühzeitige Berentungen. Doch die Diagnose „psychisch krank“ ist trotz aller Aufklärungskampagnen noch immer mit einem Stigma verbunden.

Betroffene und ihre Familien leiden nach wie vor unter Ablehnung und Ausgrenzung in ihrem beruflichen und privaten Alltag. Dagegen wollen die DGPPN und das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ein Zeichen setzen und vergeben gemeinsam den Antistigma-Preis – Förderpreis zur Entstigmatisierung und Autonomie psychisch erkrankter Menschen in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit. Die Auszeichnung würdigt Projekte, Institutionen und Selbsthilfegruppen, die sich für eine nachhaltige gesellschaftliche Integration psychisch erkrankter Menschen engagieren.

 

Die Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert und wird im Rahmen des DGPPN Kongresses in Berlin verliehen. Der Preis würdigt abgeschlossene Projekte von Institutionen und Selbsthilfegruppen, deren vorrangiges Ziel die Entstigmatisierung und Förderung der Autonomie von Menschen mit psychischen Erkrankungen ist. Eingereichte Projekte sollten den Fokus auf der Erwachsenenpsychiatrie und -psychotherapie haben. Eine erneute Bewerbung mit einem in den Vorjahren eingereichten Projekt ist nicht möglich.

 

Bewerbungen können bis zum 30.06.2026 eingereicht werden. Die Auswahl trifft eine unabhängige trialogische Jury. Der Preis wird üblicherweise geteilt.

 

Zur Ausschreibung 2026