Menschen mit psychischen Erkrankungen haben noch immer mit vielen Vorurteilen in ihrem beruflichen und privaten Umfeld zu kämpfen. Dagegen setzt der DGPPN Anti-Stigma-Preis ein Zeichen und würdigt Projekte und Initiativen, die sich für mehr Toleranz und Integration einsetzen. Am Samstag, 26. November 2016, werden die Preisträger auf dem DGPPN Kongress im CityCube Berlin ausgezeichnet. Die Verleihung findet im Rahmen der öffentlichen Infoveranstaltung „Wenn es nicht mehr ohne geht: Gesundheitsrisiko Alkohol und Tabak“ mit Ex-Fußballprofi Uli Borowka statt.

Der DGPPN-Antistigma-Preis wird in Kooperation mit dem Aktionsbündnis Seelische Gesundheit und der Stiftung für Seelische Gesundheit zum 14. Mal verliehen. Er ist insgesamt mit 10.000 Euro dotiert. Die Jury unter Leitung von Prof. Dr. med. Wolfgang Gaebel, Vorsitzender des Aktionsbündnisses, hat die drei Gewinner aus 32 Bewerbungen aus Forschung, Wirtschaft, Kultur und dem psychosozialen Bereich ausgewählt.

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Wochen der Seelischen Gesundheit

Die seelische Gesundheit steht im Oktober deutschlandweit im Fokus der Aufmerksamkeit. Rund um den Welttag der seelischen Gesundheit der WHO am 10. Oktober starten von Rostock bis ins Allgäu wieder zahlreiche Aktionswochen, die über psychische Erkrankungen, ihre Prävention sowie neue Therapien und Behandlungsmöglichkeiten vor Ort aufklären wollen.

Noch haben Einrichtungen und Initiativen in ganz Deutschland die Möglichkeit, sich anzuschließen und mit ihren Angeboten zum Thema seelische Gesundheit einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit koordiniert alle Veranstaltungen rund um den WHO Welttag und führt sie auf einer zentralen Kommunikationsplattform zusammen.

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Der Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V. feiert am 15. Juni 2016 sein vierzigjähriges Jubiläum und lädt zu einem Festakt und einer Fachtagung in Köln ein. Seit seiner Gründung 1976 setzt er sich mit großem Engagement für die Rechte psychisch erkrankter Menschen ein und hat zusammen mit seinen 210 Mitgliedsorganisationen eine Versorgungslandschaft mit aufgebaut, in der die Selbstbestimmung der Patienten und ihrer gesellschaftliche Teilhabe im Mittelpunkt stehen.

Damit nimmt der Dachverband auf dem Feld der lebensweltorientierten Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen eine Vorreiterrolle ein und leistet einen wichtigen Beitrag für die bessere Vernetzung im Hilfesystem und der Teilhabe der Betroffenen in der Gesellschaft. Auch innerhalb des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit, dem er seit 2007 angehört, engagiert er sich aktiv für die Vernetzung der Akteure und führt den aktiven Dialog mit allen Beteiligten.

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