Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten medizinischen Diagnosen und sind eine der Hauptursachen für Fehltage und frühzeitige Berentungen. Doch die Diagnose „psychisch krank“ ist trotz aller Aufklärungskampagnen noch immer mit einem Stigma verbunden. Betroffene und ihre Familien leiden nach wie vor unter Ablehnung und Ausgrenzung in ihrem beruflichen und privaten Alltag. Dagegen wollen die DGPPN und das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit gemeinsam ein Zeichen setzen: Bereits zum 15. Mal rufen sie zur Bewerbung für den DGPPN-Antistigma-Preis auf.

Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr im Rahmen des Weltkongresses der Psychiatrie verliehen, der vom 8. bis 12. Oktober 2017 in Berlin stattfindet. Bewerben können sich Projekte und Selbsthilfegruppen aus Deutschland, die sich für mehr Toleranz und eine nachhaltige gesellschaftliche Integration von Menschen mit einer psychischen Erkrankung einsetzen. Die Auswahl trifft eine unabhängige trialogische Jury.

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