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Die Darstellung von Charakteren mit psychischen Erkrankungen in Film und Fernsehen

Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit veranstaltet gemeinsam mit dem Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) und dem Verband für Film- und Fernsehdramaturgie e.V. VeDRA am 17. April 2014 in Berlin einen eintägigen Workshop zur angemessenen Darstellung psychisch erkrankter Filmfiguren in Kino und Fernsehen.

Filmcharaktere mit psychischen Erkrankungen werden in Kinofilmen, TV-Krimis und Serien häufig als aggressiv, unberechenbar und schuldig dargestellt. Diese negativen Klischees verstärken beim Zuschauer Angst und Unsicherheit gegenüber den Betroffenen und erschweren den offenen Umgang mit der Erkrankung. Aber wie realistisch sind diese Darstellungen im Film und wie können die Filmschaffenden ungewollt stereotype Beschreibungen psychischer Störungen vermeiden.

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Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit bietet Drehbuchautoren fachliche Beratung

Mit der Eröffnung der 64. Berlinale steht die Hauptstadt wieder im Zentrum der internationalen Kinowelt. Unter den mehr als 400 Filmen des Festivals finden sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Produktionen, die psychische Erkrankungen thematisieren.

Einer der Höhepunkte im Programm war in dieser Woche die Weltpremiere von A Long Way Down mit Pierce Brosnan und Toni Collette nach dem Roman von Nick Hornby. Der Film erzählt die Geschichte von vier lebensmüden Menschen, die sich in der Silvesternacht auf einem Hochhausdach begegnen und beschließen, den geplanten Selbstmord bis zum Valentinstag zu verschieben.

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Psychisch Kranke brauchen Hilfestellung bei der Rückkehr ins Arbeitsleben

Psychisch erkrankte Menschen werden mit der Frage, wie sie sich nach einer längeren Krankheitsphase wieder in den Arbeitsprozess eingliedern können, meist alleingelassen. Insbesondere für Betroffene von psychischen Erkrankungen mit schweren Verläufen ist es schwierig, einen Arbeitsplatz zu halten oder den Wiedereinstieg in das Erwerbsleben zu finden.

Laut einer aktuellen Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1, Robert Koch Institut, und Zusatzmodul "Psychische Gesundheit" DEGS1-MH, Technische Universität Dresden) sind psychisch erkrankte Personen deutlich häufiger arbeitslos und berentet - abhängig von Schweregrad, Altersgruppe und Geschlecht um den Faktor 2 bis 15.

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