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Nur die Hälfte aller Demenzkranken in Deutschland werden in der Versorgung als solche erkannt, noch weniger erhalten eine Behandlung nach den medizinischen Standards. Nach mehr als fünf Jahren Arbeit stellten Neurologen und Psychiater gestern auf einer Pressekonferenz in Berlin gemeinsam die vollständig neu überarbeitete „Leitlinie Demenzen“ vor.

23 Fachgesellschaften, Berufsverbände und Organisationen von Medizinern, Therapeuten, Pflegepersonal und Patienten haben sich auf Regeln für die Diagnostik und die Behandlung geeinigt. In Deutschland leben bis zu 1,5 Millionen Menschen mit einer Demenz, etwa zwei Drittel davon mit der Alzheimer-Demenz. Demenzerkrankungen stellen Medizin und Gesellschaft vor große Herausforderungen und belasten das Gesundheitssystem erheblich. Anlässlich der neuen Leitlinie fordern Experten der beiden federführenden Gesellschaften – der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) sowie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) –, die wissenschaftlich belegten Therapieoptionen stärker zu nutzen und gleichzeitig weniger sinnvolle Maßnahmen zu unterbinden.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel, Schirmherrin des Wettbewerbs startsocial, hat im Bundeskanzleramt 25 soziale Projekte für ihr soziales, zivilgesellschaftliches Engagement geehrt.

Sieben herausragende Projekte erhielten dabei Geldpreise von jeweils 5.000 EUR, darunter auch Radio Sonnengrau, neues Mitglied im Aktionsbündnis Seelische Gesundheit.
Wir gratulieren!

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Anläßlich des tragischen Unglücks über den französischen Alpen und der aktuellen Ermittlungen veröffentlicht die Stiftung Deutsche Depressionshilfe Fakten und Hintergrundinformationen zum Thema Suizid bei Depressionen.

Lesen Sie auf www.deutsche-depressionshilfe.de die Pressemitteilung.


Psychische Erkrankungen verursachen bei Arbeitnehmern immer mehr Fehltage.

Insgesamt entfielen 2014 knapp 17 Prozent aller Ausfalltage auf Depressionen, Angststörungen und andere psychische Leiden. Das ist ein Anstieg um knapp 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nach einer aktuellen Analyse der DAK-Gesundheit rangieren diese Diagnosen damit erstmals auf Platz zwei der Fehltage-Statistik.

Besonders Depressionen belasten die Beschäftigten in Deutschland. Nie war die Zahl der Fehltage aufgrund dieser Erkrankung so hoch wie im vergangenen Jahr: Laut der Auswertung entfielen 2014 auf 100 DAK-Versicherte 112 Ausfalltage wegen Depressionen.

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