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Das Aktionsbündnis stellt sich vor (7)

Alle Mitglieder des Aktionsbündnisses für Seelische Gesundheit sind auf der Internetseite www.seelischegesundheit.net  unter "Bündnispartner" aufgelistet. 

Auch heute möchten wir Ihnen wieder drei Mitglieder unseres bundesweiten Netzwerks vorstellen, das mittlerweile fast 80 Mitglieder zählt. Nachdem diesen Monat der Welttag der Suizidprävention begangen wurde, nehmen wir heute Organisationen in den Blick, die sich mit dem Thema Suizid beschäftigen.

AGUS e.V. - Angehörige um Suizid

AGUS ist die bundesweite Selbsthilfeorganisation für Suizidhinterbliebene. Unsere Ziele sind die direkte Beratung und Unterstützung von Suizidtrauernden, die Schaffung und Verbesserung von Hilfsangeboten sowie die gesellschaftliche Enttabuisierung und Sensibilisierung. Gesprächsmöglichkeiten bieten ca. 60 regionale Selbsthilfegruppen und das zentrale Büro. 

"Der Suizid eines nahe stehenden Menschen erschüttert das eigene Leben zutiefst. Quälende Phasen von tiefer Trauer, depressiven Stimmungen, Schuld- und Versagensgefühle drängen sich auf. Die Todesart bringt zusätzliche und andere Fragen mit sich, als bei einem natürlichen Tod. Trauer ist keine Krankheit, kann aber krank machen. Das Risiko eigener psychischer oder körperlicher Erkrankung kann durch kompetente Trauer-Unterstützung verringert werden. Die Ziele des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit decken sich mit unseren Anliegen und die Vernetzungsmöglichkeiten sind für uns alle ein Gewinn."

Elisabeth Brockmann, Leiterin der Bundesgeschäftsstelle
www.agus-selbsthilfe.de

ANUAS e.V. - Hilfsorganisation für Angehörige von Mord-/Tötungs-/Suizid- und Vermisstenfällen

Der ANUAS e.V. versteht sich als eine Hilfsorganisation für Angehörige von Mord-/Tötung-/Suizid- und Vermisstenfällen. Ziel des ANUAS e.V. ist es, der Entwicklung der Hilfen für die Bedürfnisse von Menschen gerecht zu werden, die einem massiven Leidensdruck durch gewaltsame Tötung eines nahen Angehörigen ausgesetzt sind. Hauptziel ist, die Interessen der Betroffenen zu vertreten.

"Ich habe in meiner jahrelangen ehrenamtlichen Tätigkeit beim ANUAS e.V. Hilfsorganisation für Angehörige von Mord-/Tötungs-/Suizid- und Vermisstenfällen so viele Menschen kennen gelernt, die einen nahen Angehörigen durch ein Tötungsverbrechen verloren haben, ich habe miterlebt, wie diese Menschen durch fehlerhaftes Verhalten aus dem sozialen Umfeld eine ständige Retraumatisierung erlebten und ich habe erlebt, wie ganze Familien auseinandergebrochen sind, in den sozialen Absturz gelangten und sich suizidierten. Es ist einfach notwendig, dass möglichst viele Menschen dafür sensibilisiert werden."

Marion Waade, Vorstandsvorsitzende des ANUAS e.V., Traumatherapeutin
www.anuas.de

Freunde fürs Leben e.V.

Freunde fürs Leben e.V. haben es sich zur Aufgabe gemacht, junge Menschen über die Tabuthemen Suizid und Depression aufzuklären. Über das Internet, mit Werbe- und PR-Kampagnen und Prominenten wollen Freunde fürs Leben informieren und das Tabu brechen. Auf dem Info-Portal www.frnd.de kann sich schnell und übersichtlich informiert werden. Es gibt Aufklärung über Vorurteile, Fakten, Literatur-Tipps, Web-Links sowie Selbsttests, eine Auflistung von Warnsignalen und zahlreiche Hilfe-Adressen.

"Freunde fürs Leben haben sich gefragt, warum es Kampagnen über Verkehrstote, Drogen und Aids gibt, aber keine zum Thema Suizid, obwohl hier jedes Jahr mehr Menschen sterben als im Verkehr und durch Drogen und Aids zusammen."

Gerald Schömbs, Vorstand Freunde fürs Leben e.V.
www.frnd.de


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