Startup-Slam: Seien Sie dabei und stellen Sie sich der medizinischen Fachwelt vor!

Am 29. November findet im Rahmen des diesjährigen DGPPN Kongresses in Berlin ein Startup-Slam für innovative E-Mental-Health-Projekte statt. Ob App oder Onlinepsychotherapieprogramm - eMEN sucht innovative, gut durchdachte E-Mental-Health-Produkte, die die Behandlung psychischer Erkrankungen ergänzen und verbessern.

5 junge Unternehmen stellen sich in je 5 Minuten auf dem Kongress der medizinischen Fachwelt vor, bekommen Feedback von Ärzten, Therapeuten und Experten und haben am kostenfreien Infostand die Möglichkeit zu intensivem Networking.

Hier finden Sie die vollständige Ausschreibung. Ihre Bewerbung mit Link zu Ihrem Produkt senden Sie bitte an Julia Sander Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 030 240 200 40

 

Mehr Informationen:

eMEN Kongress Event und Startup-Slam

eMEN Projekt

DGPPN Kongress 2019


Die Berliner und die Bundesweite Woche der Seelischen Gesundheit 2019 werden am 10. Oktober – dem World Mental Health Day der WFMH - mit einem großen Aktionstag mitten in Berlin eröffnet.

Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam – seelisch gesund zusammen leben“ organisiert das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit gemeinsam mit dem Berliner Behindertenverband und Bipolaris e.V. einen Tag rund um die seelische Gesundheit mit vielen Aktionen und Veranstaltungen auf dem Potsdamer Platz Berlin. 

  • Schon um 12 Uhr wird der Dokumentarfilm „Wir sind hier!“ von Andrea Rothenburg über Kinder psychisch erkrankter Eltern gezeigt.
  • Ab 14 Uhr wird der MARKT für Seelische Gesundheit mit einem vielfältigen Programm aus Talks, Poetry Slam und Drum Circle eröffnet. Der Markt bietet einen einzigartigen Überblick über die Angebote im Bereich der psychosozialen Versorgung und Behandlungsmöglichkeiten in Berlin. Über 100 verschiedene Organisationen und Projekte stellen sich vor und informieren interessierte Besucher*innen über Therapien und Hilfsangebote bei psychischen Erkrankungen oder Sucht. Mit dabei sind Ausbildungs- und Weiterbildungsträger, Kliniken, Krisendienste, Selbsthilfevereine, Beratungsstellen und Sportangebote.
  • In diesem Rahmen präsentiert die Agentur für psychische Gesundheit SHITSHOW eine interaktive Ausstellung zum Thema Depression und Angst. Die Fotoausstellung „Lass mich nicht allein mit dem Meer“ von Amanda Martín Dombrowski erzählt die Geschichte von Pedro, der an bipolarer Störung erkrankt ist. Auf der Bühne gibt es ein Musikprogramm mit der Seelenpop-Band Klara Fall und dem Folk-Duo Lennart Cordes und Luigi Belluzzo.
  • Um 17 Uhr startet der LAUF für Seelische Gesundheit. Dieser findet erstmalig als Demonstration statt, um sich für mehr Akzeptanz für psychisch erkrankte Menschen stark zu machen und gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung zu demonstrieren.
  • Höhepunkt ist um 18 Uhr die vom Aktionsbündnis Seelische Gesundheit organisierte Auftaktveranstaltung der Berliner und bundesweiten Aktionswoche der Seelischen Gesundheit im Festzelt. Fachexperten*innen aus den Bereichen Gesundheit, Politik und Gesellschaft werden in einer spannenden Talkrunde das Thema Einsamkeit und ihre Auswirkungen auf die seelische Gesundheit diskutieren. Mit dabei sind u.a. der Psychiater Dr. Mazda Adli, der Gründer der Nachbarschaftsplattform neben.de Michael Vollmann und die Buchautorin und Bloggerin Kathrin Weßling. Die Teilnahme ist kostenfrei nach vorheriger Anmeldung.

Den Lageplan für den Markt und seine unterschiedlichen Veranstaltungspunkte können Sie hier einsehen.

Wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen!

 

Mehr Information:

Der MARKT für Seelische Gesundheit

Der LAUF für Seelische Gesundheit

Auftaktveranstaltung der Woche der Seelischen Gesundheit

Anmeldung zur Auftaktveranstaltung der Woche der Seelischen Gesundheit

Online-Kalender der Berliner Woche der Seelischen Gesundheit

Online-Kalender der bundesweiten Woche der Seelischen Gesundheit


Bildquelle: BMG/Maximilian König

Ja, psychisch kranke Menschen sind mit körperlich kranken Menschen sozialrechtlich gleichgestellt. Und ja, es gilt ein generelles Benachteiligungs- und Diskriminierungsverbot für behinderte Menschen. Dennoch: Auch wenn durch vielfältige Aufklärungsmaßnahmen in den letzten Jahren für eine Enttabuisierung bereits viel erreicht wurde, haben es psychisch kranke Menschen auch in Deutschland noch in vielen gesellschaftlichen Bereichen schwer – gerade Menschen mit schwereren und chronischen psychischen Erkrankungen. Damit für die Betroffenen Selbstbestimmung und Teilhabe möglich werden, aber auch damit Prävention gelingt und die verschiedenen Hilfsangebote auch in Anspruch genommen werden, müssen wir konsequent und beharrlich für ein vorurteilsfreies gesellschaftliches Klima im Umgang mit psychischen Erkrankungen arbeiten.

Darum bemühen sich viele Akteure – auch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Es fördert Maßnahmen, Projekte und Initiativen zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen, darunter auch das nationale Aktionsbündnis Seelische Gesundheit. Mit seinen über 100 Mitgliederorganisationen setzt sich das Bündnis für einen offenen und toleranten Umgang mit Menschen mit psychischen Erkrankungen ein. Das Bündnis organisiert darüber hinaus in jedem Jahr die „Woche der Seelischen Gesundheit“. Um die Bedeutung des Themas und der Arbeit des Aktionsbündnisses zu würdigen, habe ich sehr gern die Schirmherrschaft über die bundesweiten Wochen der seelischen Gesundheit 2019 übernommen.

Zwei Felder, auf denen hier viele zusammenarbeiten, will ich herausgreifen. Zum einen die Suizidprävention. Suizidalität geht vielfach mit behandelbaren psychischen Erkrankungen einher. Deshalb wird die Suizidprävention durch alle Maßnahmen zur Bekämpfung psychischer Erkrankungen und durch die Förderung eines vorurteilsfreien Umgangs der Gesellschaft mit psychischen Erkrankungen gefördert. Das BMG hat aktuell einen Förderschwerpunkt zur Suizidprävention und es fördert ein Projekt des Nationalen Suizidpräventionsprogramms für Deutschland – ein Projekt, das in diesem Herbst in Empfehlungen für die Weiterentwicklung einer nationalen Struktur der Suizidprävention mündet.

Und wir arbeiten zum anderen aktuell in einer Arbeitsgruppe mit weiteren Ministerien und mit gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Akteuren an einer Verbesserung der Situation von Kindern psychisch kranker Eltern. Kinder und Jugendliche aus Familien mit psychisch erkrankten oder suchtkranken Eltern benötigen unsere besondere Aufmerksamkeit, Fürsorge und Unterstützung. Denn sie haben ein erhöhtes Risiko, selbst psychisch zu erkranken. Es geht darum, dass auch diese Kinder gesund und unter bedarfsgerechter Förderung aufwachsen und ihre persönlichen Potentiale entfalten können. Der Abschlussbericht der Arbeitsgruppe wird dem Deutschen Bundestag voraussichtlich bis Ende 2019 vorliegen.

Es geht hier wie so oft vor allem auch um eine noch bessere, eine noch intensivere Kooperation der Akteure vor Ort. Mögen die Wochen der Seelischen Gesundheit 2019 diese Kooperation spürbar voranbringen!


Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit führt eine vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte wissenschaftliche Studie durch, die die Wirksamkeit von Informationsangeboten in den sozialen Medien zur Aufklärung junger Menschen über psychische Erkrankungen untersucht. Mit der Kampagne „Dein Kopf voller Fragen“ will das Aktionsbündnis die Zielgruppe über verschiedene Kanäle darüber aufklären, wie man die eigene psychische Gesundheit fördern kann - unabhängig davon ob sich jemand ganz allgemein informieren möchte oder konkrete Fragen zu seelischen Problemen hat. Derzeit weiß man noch nicht zuverlässig, wie solche Angebote im Internet gestaltet werden müssen und wie sie sich längerfristig auswirken. In diesem Zusammenhang werden aktuell Teilnehmer zwischen 18 und 34 Jahren für eine Online-Umfrage gesucht. Die Befragung erfolgt auf einer externen Umfrage-Software und nimmt ca. 7 bis 10 Minuten in Anspruch.

Unter allen Teilnehmenden werden nach Abschluss der Befragung 30 Amazon-Gutscheine im Wert von jeweils 15€ verlost.

Sämtliche Daten werden nach den Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes anonymisiert behandelt und ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke erhoben und ausgewertet.

Hier geht es zur Umfrage: https://www.soscisurvey.de/ABSG2019/

 

 

 

 

 


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