Onlinepsychotherapie und E-Mental-Health sind in aller Munde, doch was steckt dahinter? Welche technischen Möglichkeiten gibt es? Und wie wirken diese Programme? 

Am 12. Oktober 2017 – im Rahmen des diesjährigen Weltkongresses – sprechen renommierte Wissenschaftler über die Chancen und Risiken von E-Mental-Health und geben einen Überblick zur aktuellen Studienlage. Die Veranstaltung richtet sich an Ärzte, Therapeuten und die interessierte Öffentlichkeit und vermittelt das notwendige Hintergrundwissen, um verschiedene Programme hinsichtlich ihrer Qualität einschätzen zu können. Psychiater und Psychologen berichten von ihren Erfahrungen mit internetgestützten Psychotherapien im Klinikalltag und stellen konkrete Anwendungen vor. Im Mittelpunkt stehen sowohl begleitete als auch unbegleitete Onlineinterventionen.

Ein weiteres Thema, das adressiert wird, ist die Bedeutung von virtueller Realität für die Behandlung von psychischen Erkrankungen. Das Highlight der Veranstaltung ist ein Start-up Slam: Sechs innovative Unternehmen stellen im Fünf-Minutentakt ihre Ideen zur digitalen Unterstützung der Psychotherapie vor. Zum Schluss können alle vorgestellten E-Mental-Health-Programme vor Ort getestet sowie Fragen diskutiert werden.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des EU-Projektes „eMEN“ statt und wird von Interreg North-West Europe finanziert. Die DGPPN und das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit sind Projektpartner und verantworten gemeinsam mit dem LVR-Klinikum Düsseldorf die Organisation in Deutschland. eMEN hat sich zum Ziel gesetzt, internetbasierte Interventionen zu fördern und damit die Versorgung in Europa zu verbessern. Weitere Informationen zu diesem EU-Projekt finden Sie auf http://www.nweurope.eu/emen.

Die Teilnahme ist kostenlos, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir Sie, sich vorab über unser Formular anzumelden. 

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