Betroffene Menschen erleben neben ihrer psychischen Erkrankung oft eine „zweite Erkrankung“: Die Stigmatisierung. Diese ist gekennzeichnet durch negative Stereotype.

So kann es vorkommen, dass ein depressiver Mensch als faul gehalten wird, der einfach nichts tun möchte. Oder ein schizophrener Mensch wird immer noch schnell als gewalttätig oder unberechenbar eingeschätzt. Oft erleben die Betroffenen gesellschaftliche Ausgrenzung aufgrund solcher oder ähnlicher Vorurteile.

Erkundigen Sie sich auf diesen Seiten über diesen Prozess und seine Folgen.


Stigmatisierung und Diskriminierung

Menschen, die an Schizophrenie erkrankt sind, werden häufig pauschal als gewalttätig und unberechenbar eingestuft. Menschen mit Depressionen oder einer Suchterkrankung hören oft, ihnen fehle nur die nötige Selbstdisziplin. Dies sind nur zwei Beispiele für Vorurteile gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Die Betroffenen sehen sich aufgrund ihrer Krankheit mit einem negativen Stereotyp konfrontiert. Sie müssen häufig erfahren, wie sich Menschen aufgrund ihrer Erkrankung von ihnen abwenden oder wie ihnen Lebenschancen genommen werden. - Menschen mit psychischen Erkrankungen werden vielfach aus unserer Gesellschaft ausgegrenzt.

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Das Ziel des Aktionsbündnisses für Seelische Gesundheit ist eine Gesellschaft, die offen und tolerant mit psychisch erkrankten Menschen umgeht. Hierfür kann jeder Einzelne etwas tun:

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Die Antistigma-Studie des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit zeigt Massnahmen auf, um mit diesen Situationen besser umzugehen.

Stereotype über psychische Krankheiten sind in der Allgemeinbevölkerung weit verbreitet, zu psychisch erkrankten Menschen wird häufig Distanz hergestellt, über eigene seelische Erkrankungen nicht gesprochen. Obwohl das Thema seelische Gesundheit seit einiger Zeit eine immer zentralere Bedeutung in der politischen und gesellschaftlichen Debatte bekommt, so z.B. im Zusammenhang mit dem Europäischen Pakt zur psychischen Gesundheit (2008) und den WHO- und EU-Konferenzen zur seelischen Gesundheit, ist die Diagnose „psychisch krank“ noch immer mit einem Stigma versehen, das gravierende Folgen für die Betroffenen hat. Es schadet dem Selbstwertgefühl und den sozialen Netzwerken, verschlechtert den Krankheitsverlauf und reduziert die Lebensqualität.

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Der erste Schritt ist, Menschen mit seelischen Erkrankungen in ihrem persönlichen Umfeld vorurteilsfrei, sachlich und unterstützend zu begegnen.

Informieren Sie sich!

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