Presseverteiler

Um regelmäßig unsere Pressemitteilungen zu erhalten, tragen Sie sich bitte in den Presseverteiler ein. Dieser Verteiler richtet sich an Journalisten und Meinungsbildner. Alle übrigen Interessierten bitten wir, den Bündnis-Newsletter zu abonnieren.

Erhalten

Anlässlich des kürzlich vergebenen DGPPN-Antistigma-Preises 2013 haben wir für Sie ein umfangreiches Dossier zum Thema „Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen“ zusammengestellt.

Auch wenn mittlerweile bekannt ist, dass psychische Erkrankungen zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen und nahezu jeden von uns - ob persönlich oder in der Familie - treffen können, zeigen neueste Forschungsergebnisse, dass sich die Einstellung gegenüber der Betroffenen noch nicht entscheidend verbessert hat.

Weiterlesen ...


Gegen Vorurteile und Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen - Vier Preisträger beim DGPPN-Antistigma-Preis 2013

Am Samstag, den 30. November 2013, wurde im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung auf dem DGPPN Kongress vier Initiativen, die sich für eine nachhaltige gesellschaftliche Integration psychisch erkrankter Menschen einsetzen, mit dem DGPPN-ANTISTIGMA-PREIS 2013 - FÖRDERPREIS ZUR ENTSTIGMATISIERUNG PSYCHISCHER ERKRANKUNGEN ausgezeichnet.

Der mit insgesamt 5.000 EUR dotierte Preis wurde unter zwei Preisträgern aufgeteilt, zwei weitere Anerkennungspreise wurden vergeben. Die Preisträger sind Irrsinnig Menschlich e.V. aus Leipzig mit dem Schulprojekt "Verrückt? Na und! Seelisch fit in Schule und Ausbildung" mit einem Preisgeld von 2.500 EUR, Wege e.V., aus Leipzig mit dem gemeindepsychiatrischen Zentrum "Lebensräume in seelischen Krisen", ebenfalls mit 2.500 EUR Preisgeld, sowie jeweils einen Anerkennungspreis an die Abteilung Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz der BASF für das Projekt "Psychische Gesundheit" und an die von Dr. Déirdre Mahkorn, Universitätsklinik Bonn, gegründete erste Lampenfieber-Ambulanz für Berufsmusiker.

Weiterlesen ...


Quer durch alle Branchen nehmen seelische Belastungen zu: Psychisch erkrankte Menschen scheiden im Schnitt mit etwa 48 Jahren aus dem Erwerbsleben aus - das ist enorm früh.

Gingen im Jahr 2000 noch 24 Prozent der Frühberentungen auf eine psychische Störung zurück, waren es im Jahr 2011 bereits 41 Prozent. Auch die Krankmeldungen wegen psychischer Probleme sind in den letzten Jahren gestiegen, besagen die Zahlen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA): Lag die Anzahl der Fehltage in Folge psychischer Probleme im Jahr 2000 noch bei 41 Millionen, waren es im Jahr 2011 bereits 59 Millionen. Heute fehlen die Arbeitnehmer am Arbeitsplatz in rund zehn Prozent der Fälle wegen psychischer Krisen.

Weiterlesen ...



Diesen Artikel teilen